Fachgruppe Allgemeine Psychologie
der Deutschen Gesellschaft für Psychologie

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Dissertationswettbewerb der FGAP

Am 28. und 29. Juni 2001 fand in München unter der Organisation von Prof. Hermann Müller und Dr. Adrian von Mühlenen von der Universität München die Endausscheidung des zweiten Dissertationswettbewerbs der Fachgruppe am Max-Planck Institut für psychologische Forschung statt. Insgesamt wurden 14 Dissertationen aus den Jahren 1999 und 2000 eingereicht.

Eine Kommission von drei "Editoren" (Prof. Hermann Müller, München; Prof. Karl Gegenfurtner, Magdeburg; Prof. Arthur Jacobs, Eichstätt) hatte alle eingereichten Arbeiten nach dem Peer Review System begutachten lassen. Die dabei angewandten Kriterien umfassten nicht nur Aktualität und Originalität der Fragestellung, sondern auch die Qualität der theoretischen Aufarbeitung sowie der experimentellen Durchführung. Angesichts des ausnahmslos hohen Niveaus aller eingereichten Arbeiten wurden alle 14 Bewerber zur Endausscheidung nach München eingeladen. Besonders erfreulich war hierbei, dass die Reise- und Übernachtungskosten der Teilnehmer durch die finanzielle Unterstützung des Vereins zur Förderung der Neurowissenschaften (Tübingen) und des Lehrstuhls Allgemeine Psychologie der LMU München (Prof. Hermann Müller) vollständig erstattet werden konnten.

In München hielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeweils 20-minütige Vorträge mit einer anschließenden 10-minütigen Diskussion. Als Jury fungierten neben den oben genannten "Editoren" auch noch drei weitere eingeladene Gäste: Prof. Dieter Heller (Aachen), Prof. Heinrich Bülthoff (MPI Tübingen) und Prof. Rolf Ulrich (Tübingen). Aufgrund von Dissertation und Vortrag wurden dann die Preisträger ermittelt.

Der erste Preis, ein Scheck über DM 1000, ging an Gisela Müller-Plath, Max-Planck-Institut für neuropsychologische Forschung Leipzig (jetzt Universität Halle), der zweite und dritte Preis, jeweils ein Büchergutschein über DM 150, gingen an Jens Schwarzbach, Universität Braunschweig (jetzt Universität Maastricht) und an Markus Wirtz, Universität Münster (jetzt Universität Tübingen). Der Preis für den besten Vortrag, ein vom Hogrefe-Verlag gestifteter Büchergutschein, ging an Petra Hauf (Universität Frankfurt).

Ein Bericht über den vergangenen Dissertationswettbewerb in Regensburg findet sich auf dieser Webseite.

Dissertationswettbewerb

Fachgruppe Allgemeine Psychologie
der Deutschen Gesellschaft für Psychologie

28. - 29. Juni 2001
München



Inhalt dieser www-Seite:
 
1. Organisatoren
2. Wettbewerb
3. Programm des Symposiums
4. Tagungsort
4. Anmeldung
5. Kontakt
6. Hotel- und Zimmerreservierung
7. Nützliche Links



1. Organisatoren

Hermann Müller, München
Karl Gegenfurtner, Magdeburg
Arthur Jacobs, Eichstätt
Adrian von Mühlenen, München



2. Wettbewerb

Die Fachgruppe "Allgemeine Psychologie" der Deutschen Gesellschaft für Psychologie sucht  die besten Dissertationen über ein Thema aus der Allgemeinen Psychologie. Teilnahmeberechtigt sind Arbeiten aus abgeschlossenen Promotionsverfahren an deutschen, österreichischen oder schweizerischen Universitäten vom 1. Dezember 1998 bis zum 30. November 2000 (Datum der Doktorurkunde).

Aus allen eingereichten Arbeiten hat das Programmkomitee (bestehend aus Karl Gegenfurtner, Hermann Müller, und Arthur Jacobs) vierzehn Dissertationen ausgewählt, die für den ersten Preis in Frage kommen. Diese Dissertationen wurden von einem internen Gutachter des Programmkomitees und einem externen Gutachter nach einer Reihe von Kriterien bewertet.

Ende Juni werden die Kanditaten/innen die Gelegenheit haben, ihre Arbeit auf einem eigens dafür veranstalteten Symposium vorzustellen. Jede/r Kandidat/in wird die Gelegenheit haben, seine durchgeführten Experimente in einem Vortrag (20 Minuten) und einer Diskussion (10 Minuten) zu präsentieren. Die Vorträge werden ebenfalls von einer Jury bewertet und in das Gesamturteil mit aufgenommen.

Im Rahmen des Wettbewerbs werden vier Preise vergeben: Einen 1., 2. und 3. Preis für die besten Dissertationen (Bewertung von Arbeit und Vortrag) und einen Preis für den besten Vortrag (unabhängig von der Arbeit). Der 1. Preis besteht aus 1000 DM, die anderen Preise aus einem Standardwerk der Psychologie.


3. Programm des Symposiums
 
Donnerstag   
  9.00 -   9.10 Begrüßung
  9.10 - 10.00
Gastredner 
Prof. Heinrich Bülthoff (Tübingen)
Sehen und Erkennen in Natur und Technik
10.00 - 10.30 Birgit Elsner (München)
Der Erwerb kognitiver Handlungsrepräsentationen
10.30 - 11.00 Gabriele Janzen (Graz)
Organisation räumlichen Wissens: Untersuchungen zur Orts- und Richtungspräsentation
 
Kaffeepause
11.30 - 12.00 Markus Wirtz (Tübingen)
Der Einfluss der Kantenkontrastverarbeitung auf die wahrgenommene Helligkeit angrenzender Flächen
12.00 - 12.30 Peter Wühr (München) 
Sieht man immer was man tut? Wie sich Handlungen auf die visuelle Wahrnehmung auswirken
 
Mittagspause
14.30 - 15.00 Petra Hauf (Frankfurt M.)
Untersuchungen zum altersspezifischen mehrdimensionalen perzeptiv-kognitiven Urteilsverhalten in der Psychophysik
15.00 - 15.30 Armin Heinecke (Braunschweig)
Unbewusste Wahrnehmung: Einflüsse selektiver visueller Aufmerksamkeit auf die Verarbeitung maskierter primes
 
Kaffeepause
16.00 - 16.30 Gisela Müller-Plath (Halle)
Formale Modellierung visueller Suchstrategien mit Anwendungen bei der Lokalisation von Hirnfunktionen und in der Diagnostik von Aufmerksamkeitsstörungen
16.30 - 17.00 Jens Schwarzbach (Maastricht)
Priming of eye movements by masked stimuli
17.00 - 18.00
Gastredner 
Prof. Dieter Heller (Aachen)
Augenbewegungen beim Lesen
ab 19.00
Abendessen 

 
Freitag   
  9.00 - 10.00
Gastredner
Rolf Ulirch
Zeitdauerunterscheidung: Perzeptiv-seonsorische versus kognitive Mechanismen
10.00 - 10.30 Stefan Fries (Mannheim)
Wollen und Können: Ein Training zur gleichzeitigen Förderung des Leistungsmotivs und des induktiven Denkens
10.30 - 11.00 Thomas Jacobsen (Leipzig)
Characteristics of processing morphological structural and inherent case in language comprehension
 
Kaffeepause
11.30 - 12.00 Jochen Musch (Bonn)
Affektives Priming: Kongruenzeffekte bei der evaluativen Bewertung
 
Pause (Jurywahl)
12.30 - 12.45 Preisverleihung


4. Tagungsort

Die Vorträge finden im Raum 114 des Max-Planck-Institut für psychologische Forschung statt. Die genaue Adresse lautet:

   Max-PlanckMax-Planck-Institut für psychologische Forschung
   Amalienstraße 33
   80799 München
   Tel.: 089 38602-0


5. Anmeldung

Alle Interessierte sind herzlichst eingeladen an der Tagung als Zuhörer teilzunehmen (ohne Gebühren). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Organisatoren würden es jedoch begrüssen, wenn Sie uns im Falle einer Teilnahme kurz per Email (vonmuehlenen@psy.uni-muenchen.de) Bescheid geben würden.


6. Kontakt

Für Fragen zur Tagung oder zum Wettbewerb wenden Sie sich bitte an Adrian von Mühlenen:

Adrian von Mühlenen
Institut für Psychologie
Ludwig-Maximilian-Universität
Allgemeine und Experimentelle Psychologie
Leopoldstrasse 13
D-80802 München

Tel.: (0)89 2180-5209
Fax:  (0)89 2180-5211
Email: vonmuehlenen@psy.uni-muenchen.de


7. Hotel- und Zimmerreservierung

Hotelzimmer können direkt unter www.hrs.de im Internet gebucht werden. Eine andere Möglichkeit ist die Buchung über das Fremdenverkehrsamt München (Sendlinger Str. 1, 80331 München, Tel: 089 / 233 03 00, www.muenchen-tourist.de www.muenchen-tourist.de ).


8. Nützliche Links

Ludwig-Maximilian-Universität, München, Institut für Psychologie
Max-Planck-Institut für psychologische Forschung, München

Bericht über den vergangenen Dissertationswettbewerb 1999 in Regensburg

Stadtplan1, oder Stadtplan2 für München und Umgebung
 


Last Update: 23 Mai 2001 by Adrian von Mühlenen